Hausbau Förderungen und Gebäudetyp E: Ausblick für Bauherren in 2026 mit Michael Fabricius von WELT

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00:00:00: Freut mich, dass es heute klappt, dass du heute hier bist.

00:00:04: Ganz kurz vielleicht als Hintergrund.

00:00:06: Du bist leitender Redakteur des Immobilienressorts der Welt.

00:00:11: Und deswegen fand ich das ganz spannend.

00:00:13: Vielleicht einfach mal deine Perspektive.

00:00:16: zu bekommen, gerade zum Bereich Neubau, Förderungen, Immobilienmarkt.

00:00:21: Auch Gebäudetype E wird was sein, was wir kurz besprechen.

00:00:25: Und ich glaube, es könnte interessant sein, weil du halt sehr viele Themen da siehst und auch sehr viel mitbekommst in der Branche.

00:00:34: Und deswegen freut mich sehr, dass du heute hier bist.

00:00:36: Ja, freu mich auch sehr, dass ich da sein kann.

00:00:38: Vielen Dank für die Einladung.

00:00:41: Ja, also ich bin bei der Welt und wir haben ja auch die Welt am Sonntag noch bei uns im Portfolio.

00:00:46: Ab und zu bin ich im Welt TV auch.

00:00:47: Also alles rund um Marke-Welt darf ich hier bearbeiten.

00:00:50: Ja, schon einige Jahre mit den Immobilien-Themen.

00:00:53: Die sind auch sehr gefragt bei uns, bei den Zuschauern, bei den Lesern, weil wir überproportional viele Eigentümer und auch Verbieter in der Leser- und Userschaft haben.

00:01:01: Ja, genau.

00:01:02: Und da, wir hatten ja schon so ein kleines... Vorgespräch, wo wir einige Punkte schon mal durchgegangen sind, wo schon wirklich viele interessante Themen dabei waren.

00:01:10: Und vielleicht mal so die erste Frage, gerade so was viele auch interessiert, die jetzt über den Neubau in im Jahr und darüber hinaus nachdenken, welche Förderungen kommen?

00:01:23: Wie schätzt du die Förderlandschaft in den nächsten zwölf bis achtzehn Monaten ein?

00:01:29: Kannst du uns da vielleicht mal so den kleinen Einblick geben, den du so hast?

00:01:34: Ja, also es ist, sagen wir mal so, die schlechte Nachricht.

00:01:38: Es bleibt erst mal so ein bisschen bei den etwas komplizierten Förderprogrammen, die wir jetzt schon haben, bei der KLW.

00:01:44: Da gibt es ja im Wesentlichen Wohneigentum für Familien und dann gibt es dieses Kaufprogramm im Bestand, wenn ich saniere, Jung kauft alt und da gibt es noch so ein bisschen die Sanierungsförderung, aber wir reden jetzt hier über Neubau.

00:01:56: Ich weiß, dass die Bundesregierung hier Und das hat die Bauministerin Verena Huberts ja schon öfter gesagt, die wollen eigentlich die Förderprogramme neu aufstellen von der KfW ein bisschen einfacher machen, also möglichst nur ein Neubauförderprogramm und nur ein Programm für das ganze Thema Sanierung.

00:02:13: Das wird aber dieses Jahr, wenn du so konkret fragst, nicht kommen, da bin ich mir also.

00:02:17: zu fünf Prozent sicher, weil das schaffen die gar nicht abzuarbeiten.

00:02:21: Und vor allem, selbst wenn die das jetzt sozusagen aufgeleisen würden, die KfE braucht immer noch mal ein Geschäftsjahr, bis sie das bei sich in den Programmen drinnen hat und ausräumen kann.

00:02:31: Das genauso gesehen beim Thema Heizungsgesetz, da konnte man gut sehen bei der Thema Heizungsförderung.

00:02:37: Da konnte man gut sehen, wie das angekündigt wurde und ein Jahr später kam es dann.

00:02:42: Also erst mal bleibt es bei Wohneigentum für Familien in diesem Jahr.

00:02:46: Jetzt kann man noch überlegen bei den Konditionen.

00:02:48: Da haben die ein bisschen was verbessert, tatsächlich.

00:02:50: Die Zinssätze wurden etwas gesenkt.

00:02:52: Und da kann man... Ja,

00:02:54: genau.

00:02:56: Das ist schon eigentlich attraktiv.

00:02:58: Da muss man sehr genau hinschauen.

00:02:59: Das ist ja so ein bisschen gestaffelt.

00:03:01: Tatsächlich nach Laufzeit und so weiter.

00:03:05: Nach Krediteur.

00:03:06: Aber das ist erst mal gar nicht schlecht.

00:03:09: Ja, absolut.

00:03:10: Und jetzt war ja Ende letzten Jahres auch die KfW- Förderungen so wiederbelebt worden.

00:03:17: Aber es war ja schon für bereits genehmigte Bauvorhaben, die auf Eis gelegt wurden.

00:03:23: Siehst du da in die Richtung Bezüglichkeit für E-H-Auf-Aus-Aus-Aus-Aus-Aus-Aus-Aus-Aus-Aus-Aus-Aus-Aus-Aus-Aus-Aus-Aus-Aus-Aus-Aus-Aus-Aus-Aus-Aus-Aus-Aus-Aus-Aus-Aus-Aus.

00:03:38: Ja, also sehe ich eigentlich überhaupt nicht, ehrlich gesagt.

00:03:41: Ist auch nicht hier im politischen Berlin zu hören.

00:03:44: Man achtet unheimlich darauf.

00:03:47: Also man ist einfach budgettechnisch sehr eingeschränkt, muss man sagen.

00:03:50: Wir haben zwar Sondervermögen, ich nenne das auch Sonderschulden, etliche Milliarden, die fließen in Infrastruktur, in Rüstung.

00:03:59: Ein bisschen davon wird auch abgezweigt tatsächlich in den Wohnungsbau.

00:04:02: Also ein bisschen sieht man in manchen Budgets tauchen Gelder auf beim Thema soziale Wohnraumförderung oder auch so Infrastrukturbau um Wohnungsbauten herum herum.

00:04:15: Aber eH-Fünffünfzig ist deswegen damals so plötzlich gestoppt worden, weil das den Haushalt völlig überstrapazierte.

00:04:22: Und da hat man einfach irgendwann festgestellt, das ist jetzt eigentlich der Standard, den man ohnehin baut.

00:04:27: Das müssen wir nicht extra fördern.

00:04:30: Das geht es darum, dass die damals noch offengebliebenen Bauanträge, wo man schon kalkuliert hatte mit EH-Auf-Fünfzigförderung, dass die irgendwie abarbeitet werden, ist für die Branche, also für die Projektentwickler auch schon eine gute Nachricht.

00:04:45: Das könnte eine sechsstellige Zahl an Fertigstellungen noch mal mit anschieben, so auf die nächsten zwei Jahre verteilt, muss man sehen, oder überhaupt erst ermöglichen.

00:04:55: Aber auch mit EH, also das speziell überhaupt so eine Effizienzhausförderung irgendwie nochmal neu gemacht wird.

00:05:02: Also überhaupt nach dem Maßstab, wir fördern einen EH XY Standard.

00:05:08: Das sehe ich auch nicht so richtig.

00:05:11: Die scheint da was anderes planen zu wollen.

00:05:14: Was meinst du da genau?

00:05:15: oder warum siehst du das nicht und eher andere?

00:05:17: oder wo geht es dann eher hin?

00:05:18: Also ich kann mir vorstellen, dass die Manhadert auch so ein bisschen mit EH-Fürzig-Standard und die verschiedenen Qualitätssiegel nachhaltige Gebäude, die auch noch da angeflammt sind.

00:05:29: Dabei komme ich dann hier immer nochmal auch extra Zinsabschläge, wenn ich so ein Zertifikat mitliefe.

00:05:34: Das ist alles relativ aufwendig.

00:05:36: Da sind ehlende lange Kataloge.

00:05:39: Das kann man mal online nachschauen.

00:05:41: Warum bin ich hier im Krieg?

00:05:42: Man hat sogar so PDF.

00:05:44: Da muss man Sachen nachweisen, das ist wirklich irre, was die Materialität angeht, regionale Bauten verwendet, die positive soziale Wirkung auf die Nachbarschaft.

00:05:56: Alle Flore müssen rollschulgerecht sein und so weiter.

00:05:58: Wie das

00:05:59: Barrierefrei hat, das dann sowieso.

00:06:01: Das gehört, das muss man teilweise ohnehin mitliefern, aber so richtig noch so oben draufsachen und so.

00:06:08: Da würde ich sagen, das hält man insgesamt viel zu kompliziert.

00:06:13: Ich würde davon ausgehen, dass man, wenn er neusten vor der Programm kommt, dass man einen gängigen Standard nimmt und dann eher Einkommensgrenzen setzt.

00:06:23: Die gibt es jetzt auch schon, aber dass man versucht, irgendwie eine Steuerungswirkung, dass es also nicht aus dem Ruder läuft, über solche Einkommensgrenzen aufzubauen.

00:06:32: weil ich weiß nicht, ob du das auch ansprechen wolltest, das ist halt die Erfahrung von anderen Förderprogrammen.

00:06:37: Wir hatten Baukindergeld, wir hatten Eigenzulage und da gab es also etliche Untersuchungen im Nachhinein, nicht nur vom DIW, sondern auch von der Regierung, vom BBSR, also Bundesinstitut für Baustadt und Raumforschung.

00:06:50: und auch Ökonomen, die sogar Immobilienwirtschaftsnahe sind, mussten irgendwann immer wieder mal sagen, bei solchen direkten Zuschüssen wie Baukindergeld und Eigenheimzulage gibt es doch immer Mitnahmeeffekte.

00:07:06: Nicht nur, ganz wichtig, es gab immer auch Haushalte, die Schwellenhaushalte genannt werden, wo man denkt, ja, das ist aber echt knapp kalkuliert.

00:07:15: Die haben teilweise denn mit dem Baukindergeld so die regelmäßige Tilgungsphase gut hinbekommen, aber es überwiegt der negative Mitnahmeeffekt.

00:07:25: wo man also sagt, das sind jetzt Haushalte, die kriegen Geld vom Staat und damit vom Steuerzahler, also von uns, die um ihn gebaut hätten und die es jetzt auch so hätten leisten können.

00:07:35: Und da muss ich sagen, da verstehe ich die politisch Verantwortlichen.

00:07:37: Also die sind ja nicht nur dem Bauherren oder Baufrauen gegenüber verpflichtet, sondern auch den Steuerzahler, die müssen aufpassen, was genau mit dem Geld passiert.

00:07:50: Ja.

00:07:50: Und auch Mitnahmeeffekte, gibt es ja auch auf Seiten der Baufirmen, wenn man das so will.

00:07:56: Das ist ja im Prinzip derselbe Faktor.

00:07:59: Vielleicht kannst du das mal noch ausführen.

00:08:01: Da gibt es glaube ich auch wirklich Studien dazu, welche Förderungen eigentlich nur in der Tasche der Baufirmen landen und am Ende dem Baujahr, am Ende gar nicht so viel bringen.

00:08:11: Ja, also das ist auch gar nicht, also sagen wir mal so, es ist methodisch nicht so einfach gewesen, dass du richtig nachzuweilen.

00:08:18: Es gibt ein paar Sachen wie gesagt vom BBSR und vom DIW.

00:08:22: Und also einmal, so richtig, man muss ja immer auch gucken, was vergleicht man womit, also wäre dieses oder jenes Haus gebaut worden, wenn es die Förderung nicht gegeben hätte?

00:08:33: oder um wie viel Euro ist das jetzt teurer geworden?

00:08:36: Ja.

00:08:36: Und das ist also, da gibt es eine Studie mal von, ich muss jetzt ein bisschen schätzen, im Jahr zwei tausend, zwei tausend, neunzehn.

00:08:46: Das war in der Bayerischen Grenzregion, wo der das veranstaltet.

00:08:49: Da gab es in das Baukindergeld, das war die Hochphase, Baukindergeld.

00:08:52: Und da hat man relativ gut messen können, dass in der deutschen Grenzregion bauen und kaufen Leute, also wirklich auch jenseits der deutschen Grenze und diesherz der deutschen Grenze.

00:09:02: Das sind ähnliche Familien, das sind ähnliche Soziostruktur.

00:09:06: Ja.

00:09:06: Und als das Baukindergeld kamen, sind an relativ sichtbar die Hauspreise und Baupreise für Neuhochhäuser auf der Bayerischen Seite, also der deutschen Seite um Zehntausend Euro gestiegen.

00:09:17: ... ziemlich plötzlich so sprunghaft und ziemlich ... ... ist es genau auch der Betrag, ... ... den man mit einer Familie mit einem ... ... Klicht, ne?

00:09:25: Und da bin ich dann auf zehn Jahre gestreckt, ... ... aber trotzdem.

00:09:28: So, das ist jetzt nur so ein Beispiel, ... ... es gibt noch ein paar andere Studien, ... ... das wird dann auch sehr abstrakt, ... ... aber man hat es immer wieder gesehen.

00:09:38: Vielleicht nicht durch Weg, ... ... das kommt ja auch ein bisschen ... ... an.

00:09:40: in welcher Preisumgebung bewege ich mich, ... ... ist es ohnehin teuer oder ... oder ohnehin günstig, da ist manchmal mehr und manchmal weniger Preisaufschlag vielleicht drin, aber er ist da.

00:09:54: Das ist immer das Problem, was Ökonom da bemängeln.

00:09:59: Sobald ein Betrag in Euro und Cent bekannt ist, beiden Vertragspartnern, also beide wissen Christi jetzt in den nächsten fünf Jahren, fünfzehntausend Euro, denn dann wird der Bauträger logisch.

00:10:14: Versuchen das ein bisschen mit in die Preisgestaltung reinzunehmen und zu sagen, ja, ist jetzt ein bisschen, also ist jetzt teurer als letztes Jahr, aber das kannst du dir leisten.

00:10:25: Ja, weil die Preisgestaltung ja doch immer, auch wenn sie transparent wirkt vielleicht, wenn man ein Angebot bekommt und da sind Einzelpreise drin und so weiter, dann ist es ja trotzdem noch in dem Maße intransparent, dass Dinge verrechnet werden können, die man nicht sieht.

00:10:39: Das ist am Ende so.

00:10:41: Also das ist das.

00:10:42: Ja, richtig.

00:10:43: Und ist es dann auch gerade in Richtung der EH-Fürzig-Förderung als Beispiel?

00:10:48: Wenn man ja weiß, okay, für EH-Fürzig wird das und das gefördert, deswegen mache ich das Haus so und so viel teurer.

00:10:54: Ist ja eine Sache.

00:10:56: Eine andere Thematik, die vielleicht auch, vielleicht kannst du dazu auch noch mal was sagen, weil sie von der Förderseite interessant werden könnte, ist das Thema Eigenkapitalersatz.

00:11:06: Was ja als Beispiel einer Förderung wäre, die jetzt nicht so offensichtlich.

00:11:11: zum Mitnahmeeffekten seitens der Baufirmen führen könnte, oder?

00:11:15: Ja, ganz genau.

00:11:15: Übrigens sehr wichtiger Punkt, gut, dass du das ansprichst.

00:11:18: Das ist nämlich auch bei den direkten Zuschüssen, Baukindergeld und Eigenheimzulage, das ist da sehr gut nachgewiesen.

00:11:25: Das ist also nicht unbedingt dazu geführt hat, dass Leute gekauft oder gebaut haben, wie das sonst nicht hätten tun können, vor allem beim Baukindergeld.

00:11:36: weil das hat man tatsächlich überhaupt erst zugesagt bekommen, wenn man Kaufinanzierung bereits eingetütet hatte.

00:11:45: Dann hat man den Antrag Baukindergeld gestellt und dann wurde dieses Bild bewildert.

00:11:48: Also wirklich retrospektiv.

00:11:49: Also da kann man von Ablauf her, kann das gar nicht gewesen sein, dass das Baukindergeld die Leute überhaupt zum Kauf bewogen hatten.

00:12:00: Ansonsten, was jetzt ein Kapitalersatz angeht, das wird Da ist mittlerweile, da würde ich sagen, die Erkenntnisbildung oder Willensbildung hier im politischen Berlin ist total klar und das steht auch im Koalitionsvertrag.

00:12:16: Für die Schwellenhaushalte, für die Normalverdiener ist die größte Hürde das Einkapital.

00:12:20: Ich brauche einfach wegen der Einkapitalanforderung der Bank für den Kredit, aber auch eben für die Kaufnebenkosten, vor allem die Grunderwerbsteuer, weil die Jahrprozent real mit dem Kaufpreis steigt.

00:12:34: weitige Beträge in seiner Stadt für Berlin, wenn ich da jetzt hier eine Wohnung in einem Neubau kaufen will, ich brauche mindestens hunderttausend Euro Cash auf dem Konto, nur als Eintrittsgeld in die Wohnung.

00:12:47: So deswegen ist das Produktionsvertrag ja auch drin.

00:12:49: Wir wollen einen Kapitalersatz herstellen, indem wir irgendwie Bürgschafts Programme vielleicht aufbauen, wo man sagt, der Staat gibt es als, als Bürger irgendwie so ein Teil des Einkapitalrisik-Hos oder aber, das wäre natürlich das Schönste, sage ich, für die Grunderwerbsteuer einfach entweder abschaffen für Erstkäufer und Selbstnutzer oder da einen ordentlichen Freibetrag reinbringen.

00:13:19: Was natürlich auf Bundesebene schwierig werden könnte.

00:13:22: Ja, also da kann ich auch sagen, das ist, das ist echt.

00:13:29: Das wird schwierig, weil die Bundesländer haben schon immer gesagt, das Geld, was uns dann verloren geht, bitte schön.

00:13:39: Und der Bund muss uns das irgendwie erstatten.

00:13:42: Jetzt könnte man so ein Mechanismus bauen.

00:13:44: Die Bundesländer erlassen die Steuer und holen sich das Geld zurück beim Bund.

00:13:50: Ist schwierig.

00:13:52: Die die die haushalterische Situation hier im Bundeshaushalt, der Finanzminister Lars Klingbeil hat in den letzten Jahren schon gesagt, so sinngemäß, wir müssen ein bisschen Gürtel enger schneiden, wir müssen sogar wieder Kosten hier einsparen.

00:14:04: Also wenn ich jetzt an hier die Hörer und User, ich würde jetzt nicht die Hoffnung hier verteilen wollen, dass das in absehbarer Zeit irgendwelche Ernässe gibt bei der Grunderwerbsteuer.

00:14:17: Also das mit dem Digital ist weiterhin ein Problem.

00:14:19: Ja, absolut.

00:14:20: Und das Eigenkapital.

00:14:23: oder wenn der angenommenen der Staat würde als eine Art Böge fungieren und man könnte mit einem niedrigeren Eigenkapitalanteil eine Immobilie erwerben, dann löst es leider immer noch nicht das Problem von hohen Zinsen und dadurch auch resultierend eine hohen Kreditrate als Beispiel.

00:14:41: Also

00:14:41: das ist natürlich irgendwo ein Thema, das bleibt oder das dadurch nicht ganz gelöst wird, dass die Belastung dadurch niedriger wird.

00:14:50: Ja, das stimmt.

00:14:50: Wobei jetzt die laufende Belastung, wenn du das meinst, die ist jetzt, die wird von manchen Ökonomen als gar nicht so hoch angesehen.

00:14:58: Also jedenfalls gibt es diese Berechnungen, wie viel verdient ein Durchschnittshaushalt heute?

00:15:04: Was verdiente der vor vierzig Jahren, als die Zinsen bei sieben oder acht Prozent waren?

00:15:09: Und wie ist da die moderliche Belastung aus Zins und Tilgung?

00:15:12: Und da kommt man immer wieder zu dem Ergebnis.

00:15:15: Ich finde es schwierig, das zu plausibilisieren, ehrlich gesagt.

00:15:17: Aber das sind die Berechnungen.

00:15:19: diese monatliche Belastung und die laufenden Kosten sind im Rahmen des Erschwinglichen eigentlich.

00:15:27: Das muss man immer ein bisschen gucken, wo man, also in welcher Preisregion man sich befindet.

00:15:32: In dem würde ich das sehr infrage stellen.

00:15:37: Aber wie gesagt, das Problem ist und bleibt das Einkapital, man kann immerhin, kann man sagen.

00:15:44: Also wenn es jetzt Es gibt jetzt schon gute KfW-Programme, wenn es ein richtig klares, gutes gibt, wo die Leute vielleicht noch besseren Zugang haben.

00:15:52: Dann habe ich ja die KfW-Förder-Darlene, sind immer Nachrang-Darlene.

00:15:57: und senken aber die Monatsbelastung durch einen niedrigen Zinssatz für die Käufer und das gutiert die erstrangige Bank.

00:16:08: Dadurch kann schon so ein bisschen die Kreditzuschlagswahrscheinlichkeit steigen.

00:16:15: Auf jeden Fall die Monatsbelastung fällt ein bisschen geringer aus und der Umständnis sogar der Zinssatz bei der Erstrangbank ein bisschen besser.

00:16:23: Damit würde ich sagen, die So die ganze Kfw Systematik ist gar nicht so schlecht.

00:16:28: Also da wird viel Geld bereitgestellt.

00:16:32: Und tatsächlich wird vor allem mehr Geld bereitgestellt und das ist ja der Punkt, als abgerufen wird.

00:16:39: Zum Beispiel dieses Jungkauft-Alt-Programm, schöne Idee, junge Menschen ziehen aus dem Land und reparieren da die kaputten Häuser in Dorfkehren.

00:16:47: Das funktioniert hier überhaupt nicht, macht keiner.

00:16:50: Die Kondition sind super, aber dann muss ich halt nach vier Jahren auf EH-Auf-Ein-Fünf-Fünfzig, oder jetzt, okay, jetzt muss man sagen, EH-Auf-Ein-Fünf-Fünf-Auchzig, das ist ein erleichtertes Neuerdings.

00:17:00: Und ihr, da haben aber die Leute Bedenken, was euch schon anfängt.

00:17:06: Was, was, was glaubst du, wo kommen diese Bedenken her?

00:17:10: Weil die so ein Haus, und das finde ich jetzt, das finde ich selber immer technisch auch.

00:17:18: Sehr interessant.

00:17:19: Ich habe ja selber auch ohne Eigentum in einem Haus, was aber im Baujahr.

00:17:23: Zwei Tausend Sieben ist also relativ neu.

00:17:26: Und auch da haben wir aber auch Bauschäden, also Neubauschäden gehabt und Fehler und jetzt nicht.

00:17:32: Frisch, würde ich nicht sagen, aber es geht immer irgendwas schief.

00:17:35: Ja, sieht man das auch erst Jahre später.

00:17:37: Bei uns ist die Fassade bei strönen Regen verputzt worden.

00:17:40: Wir hatten sogar einen Baugutachter, das hat keiner richtig gemerkt.

00:17:44: Ein paar Jahre später kam da Risse in die Fassade.

00:17:48: Und es war einfach alles viel zu dünn.

00:17:50: Bei irgendwelchen Leichten, die irgendwo verlegt sind, stellt man fest, da stimmt was nicht, technisch.

00:17:55: Wenn ich jetzt so ein altes Dorfhaus erlieren möchte, ich muss auch unheimlich viel wissen, muss ich mir heranschaften.

00:18:01: Ich weiß nicht, ob die KI kann da teilweise helfen, aber das brauche ich dir und hier auch den geschulten Hörer nicht erzählen.

00:18:10: Am Bau, es ist passiert immer genau das, dort etwas, wo man nicht hinsieht.

00:18:16: Das ist die Grundregel.

00:18:17: Ja, das

00:18:18: ist gut formuliert.

00:18:19: Ja, so ein altes Gebäude in so einem Dorf.

00:18:21: Ich bin totaler Fan davon, dass man solche Dinge erhält und repariert.

00:18:25: Ich mag das so restaurierte Häuser aus dem Anfang letztes Jahrhundert.

00:18:32: Aber du brauchst da Geduld.

00:18:33: Du brauchst irgendwie denn aber auch Geld ein bisschen in der Hinterhand.

00:18:36: Ja.

00:18:37: Du musst irgendwie, würde ich mal sagen, da reingehen und wissen, ich habe hier noch dreißigtausend Euro so übrig.

00:18:42: Ja.

00:18:43: Für den großen, großes Projekt auf jeden Fall.

00:18:46: Da muss

00:18:47: man die Zeit reinstecken, da muss man Ressourcen verfügbar haben.

00:18:52: Da würde

00:18:52: man auch nicht mit Förderung alleine wahrscheinlich attraktiv bekommen.

00:18:56: Ja, genau.

00:18:58: Da braucht man das Know-how.

00:19:03: Wie das weitergeht, dieses KfW-Programm Jungkauft-Alt, ist jetzt ja ein bisschen downgraded worden mit EH-Fürm-Achzig.

00:19:13: Muss man jetzt mal beobachten, was damit passiert.

00:19:18: Die Konditionen sind echt richtig gut.

00:19:20: An der empfehle ich jedem auf die KfW Website einfach zu gucken.

00:19:23: Das ist ja sehr transparent dargestellt, die ganzen Konditionen.

00:19:26: Das ist erstmal sieht es super aus.

00:19:28: Ja, das stimmt.

00:19:30: Jetzt ist ja die Förderungen sind die eine Seite.

00:19:34: bauen, gegebenenfalls leistbarer oder attraktiver oder für Menschen erst möglich machen kann.

00:19:41: Die andere Seite sind ja die Baukosten.

00:19:45: Und wir hatten ja in unserem kurzen Vorgespräch schon mal über diesen Gebäudetype E gesprochen und das fand ich eigentlich ganz interessant, auch was deine Ansichten oder Einsichten da waren.

00:19:55: Kannst du uns da vielleicht nochmal kurz ins Bild holen, Gebäudetype E, was ist damit gemeint, was will man damit erreichen?

00:20:02: und wo siehst du so die Vornachteile?

00:20:04: Ja, also das ist ja, geworden.

00:20:07: Typ E ist jetzt ja ein Gesetzesvorhaben, was sich im Zivilrecht abspielt, also im Bürgerlichen Gesetzbuch größtenteils.

00:20:16: Und da geht es ja darum, Haftungsfragen möglichst auszuschließen oder etwas leichter zu beantworten.

00:20:25: Bisher ist es ja immer so, Die ganzen Bauverträge sind deswegen mit immer größeren oder immer teureren Baubeschreibungen und bautechnischen Ausstattungen jetzt abgeschlossen worden, weil die sogenannten anerkannten Regeln der Technik immer komplexer geworden sind, immer größer geworden sind.

00:20:44: Und das sind jetzt ja gar nicht mal aktiv formulierte Dienenaumen, sondern das sind eigentlich im Laufe der Rechtsprechung herausgebildete Standards.

00:20:55: Also keine Ahnung, vor zwanzig Jahren hat jemand ein Wohnzimmer mit vier Steckdosen aus abgeliefert als Bauträger.

00:21:01: Wenn er das heute machen würde, dann würde der Käufer sagen, hier stimmt aber was nicht.

00:21:05: Üblich, nach anerkannten Regeln der Technik oder der Ausstellung, sieht jetzt hier sechs Steckdosen plus Antenne hier und der Kabel da.

00:21:13: Und dann würde der Richter, wenn es jetzt zum Verfahren käme, vergleichen mit anderen aktuellen Projekten und feststellen, ja, ne, bei den achtzig Prozent der Fälle ist tatsächlich sind hier acht Steckdosen plus X, also ist hier eine Minderleistung abgeliefert worden.

00:21:30: Und das Ganze ist jetzt nicht nur bei Steckdosen der Fall, sondern bei allen möglichen, bei Schossfischen, bei Schallschutzfragen.

00:21:36: So, damit ist alles immer weiter ausgeufert.

00:21:38: Es gibt keinen, der das richtig stoppen wollte, diese Spirale übrigens als Letzte, die bauten.

00:21:43: Die Bauträger weiß ich nicht, aber die Industrie halt auch die Hersteller der Materialien hältst.

00:21:47: Ja.

00:21:48: Wenn ich Beton-Hersteller bin, habe ich natürlich, finde ich es natürlich super, wenn die Zwischendecke nicht nicht sechs Zentimeter, sondern zwanzig Zentimeter dick ist.

00:21:56: Oder wenn überall zwanzig Prozent mehr Steckdosen verbaut werden als Steckdosen.

00:22:00: Nicht denn noch ein Buschjäger, finde ich ist auch super.

00:22:02: Ja.

00:22:04: So, da hat keiner es hinbekommen.

00:22:08: Weil das schwierig ist, kann ich gleich noch ganz kurz erläutern, weil es mit den Landesbeochnungen echt schwierig ist, das umzusetzen.

00:22:14: Irgendwie das mal runter zu dem und zu sagen, nein, fünf Steckdosen sind genug.

00:22:19: Jetzt versucht man das mit dem Gebäudetype E, so zu regeln, dass sich die beiden Vertragspartner, also Auftragnehmer und Auftraggeber, auf niedigeren Standard einigen können.

00:22:29: Da steht ja in der Baubeschreibung oder irgendwo im Vertrag steht der Expeziat drin.

00:22:33: Wir einigen, ich mach das jetzt ein bisschen simpel, wir einigen uns darauf, dass nicht alles nach den anerkannten Regeln der Technik abgeliefert wird.

00:22:42: Hier im Wohnzimmer sind so und so viel Steckdosen.

00:22:44: Die Zwischengeschossdecke ist so und so dick und da machen wir dies und die Fenster sind so.

00:22:48: Und so, das ist und damit kann man natürlich, da gibt es auch Schätzungen, so ein normales Haus um fünfzehn, zwanzig, fünfundzwanzigtausend Euro günstiger machen.

00:23:01: Das sind so ein paar Obe.

00:23:03: Rechnungen, die hier schon mal kursiert sind, vielleicht sogar noch günstiger.

00:23:08: Das Problem ist nur, und weil du das ja meintest, also die Idee klingt erstmal super, ihr hattet einen Einrichtsicht darauf und dann wird es günstiger.

00:23:16: Und ich brauche jetzt auch keine neue Bürokratie oder Kontrollverfahren oder so.

00:23:24: Jetzt sag ich, Der damals diese Wohnung gekauft hat, Schlüssel fertig, in so einem neuen Bau.

00:23:29: Ich habe das erst mal in meinem Leben so eine Baubeschreibung gelesen und habe sowieso den Luftje nicht verstanden.

00:23:35: Und ich wusste auch gar nicht, ist das jetzt üblich oder nicht?

00:23:36: Der Stadt überall drin, ja, das ist üblich, das ist üblich.

00:23:38: Und das ist ja prima so.

00:23:41: Und die wollen ja schon

00:23:41: wissen, was die da tun, was die da bauen.

00:23:44: Ich würde mal sagen, sie denken noch, achtzig Prozent oder?

00:23:48: Das ist ja auch der Grund, warum es uns gibt und warum wir Angebote, Verträge prüfen und so weiter.

00:23:54: Das Wichtige ist, was nicht drinsteht.

00:23:58: Genau, und genau das.

00:24:00: Insofern kannst du gleich schon, wenn der Geburtstag eh kommen sollte, das übrigens zu Jahresende ist geplant, das ein fertiges Gesetz da liegt, das dauert also auch noch ein bisschen, ein paar Monate.

00:24:11: Kannst du gleich die ersten Folgen hier aufplanen, woran erkenne ich?

00:24:16: einen Ausschluss von einer erkannten Regel in der Technik, der unter Umständen für mich schlecht ausgehen kann.

00:24:23: Weil das ist ja genau die Downside, die du jetzt hier ansprichst, dass im Prinzip die Regeln der Technik unterschritten werden können, was aber auch zum Nachteil eines Bauherrn oder eines Käufers ausgelegt

00:24:37: oder dazu

00:24:38: führen kann, dass er Nachteile hat.

00:24:40: Ich bin ja so ein bisschen zwiegespalten, also das ist auf jeden Fall ein Kritikpunkt, den der Bauherrenschutzbund auch schon geäußert hat.

00:24:45: und zum Verbraucherschützer.

00:24:47: haben wir das in der ganzen Zeit angemerkt, hier Vorsicht, diejenigen, die am kürzeren Hebel sitzen, auch was es know-how angeht, sind unter Umständen oder im Problemfall die Geschädigten oder einfach die Länder reinlaufen und gar nicht verstanden haben, was habe ich da unterschrieben.

00:25:04: Auf der anderen Seite denke ich es ein bisschen mehr gut, aber der Verbraucher sollte auch mündig sein und sollte irgendwie auch da zu einer Lage sein, bei den wichtigsten Entscheidungen das zu durchdringen und zu verstehen und bewusst zu sagen, ja.

00:25:17: weniger Struktursen komme ich klar.

00:25:19: Also die Struktursenballer spielen immer so typisch, weil das sie wieder kennen.

00:25:23: Struktursen auch abzellen.

00:25:26: Bei anderen Sachen, wie gesagt, weiß ich es nicht.

00:25:29: Und es gibt Experten, zum Beispiel Professor Wahlberg vom Arge Kiel, also Arbeitsgemeinschaft zeitgemäß bauen.

00:25:39: Die beschäftigen sich sehr intensiv damit und haben in Schleswig-Holstein durchgesetzt, dass es da einen aktiv positiv formulierten Regelstandard gibt, geförderte Wohnungen, also für Sozialwohnungen jetzt.

00:25:53: Also da, wenn ich Inchisi Holstein eine Förderung für Sozialwohnungen beantrage, dann muss ich nachweisen, dass ich gezielt unterhalb dieser anerkannten Regeln der Technik geblieben bin.

00:26:07: Und da ist denn aber nicht nur das, sondern da steht auch noch drin, du musst aber mindestens trotzdem Folgendes abliefern.

00:26:13: So, so schalt, so ist das, das, das.

00:26:15: Und da gibt es dann so eine richtige Liste.

00:26:17: Und die kennen denn aber auch alle.

00:26:18: Und das ist anerkannt und sozusagen vom Land geprüft.

00:26:21: Kann ich mich denn drauf verlassen.

00:26:25: Das finde ich persönlich super, wenn man das auch auf normale Bauten ausweiten könnte.

00:26:31: Es gibt einfach einen aktiv formulierten Regel- oder Mindeststandard.

00:26:35: So, jetzt habe ich gestern, hatte ich ein Interview hier mit dem Berliner Bausinnator Christian Gäbler und habe ihn auch genau darauf angesprochen.

00:26:42: Übrigens, der ist Vorsitzender der Landesbauministerkonferenz.

00:26:46: Also, er hat erst im Januar, ich habe ihn gefragt, Herr Gäbler, wollen Sie nicht vielleicht mal überlegen, ob das hier aus für sich Holstein, aber wenn das nicht einfach bundesweit ausrollen kann.

00:26:56: Überall in Deutschland gibt es praktisch eine Ministandatliste und fertig.

00:27:00: Und er sagte, da gibt es, das ist wohl schwierig, das richtig in Einklang zu bringen mit den Landesbauordnungen, die wir jetzt haben und die juristisch aufgestellt sind.

00:27:09: Total kompliziert, hat er mir erklärt.

00:27:12: Aber ja, es ist ein bisschen schade, aber das kann man wohl nur machen für bestimmte Bereiche.

00:27:20: Also jetzt der öffentlich geförderte Wohnungsbau oder so.

00:27:24: Okay, weil der wieder separat.

00:27:26: Ja, weil das ... Ja, und jetzt hier bei so einem privaten ist es anscheinend schwierig, wobei ich verstehe es.

00:27:34: Also unter uns, ich bin jetzt auch kein Jurist, ich bin nur auch ein Jurist und behalber Ökonom.

00:27:41: Ich verstehe es nicht.

00:27:42: Also das könnte so sein.

00:27:44: Und übrigens Wahlberg vom Arke Kiel sagt das ja auch.

00:27:48: Ich habe mich auch schon genau darüber gesprochen, der sagt, Herr Fabrizius, wir könnten in Deutschland einfacher bauen.

00:27:54: So bauen wir vor zwanzig Jahren mit einem ordentlichen Standard zwischen Geschossstecken, achtzehn Zentimeter.

00:28:00: Und das könnte man auch so formulieren.

00:28:02: Und er sagt, das ist eine Frage des politischen Willens und ich weiß nicht, mit wem sich die Politiker da auseinandersetzen müssten.

00:28:10: Ja,

00:28:11: aber ich glaube gerade dieses vor zwanzig Jahren, wo wir ja auch schon einen Standard hatten, der wirklich in Ordnung ist.

00:28:17: Also ich glaube bei dir, du hast es in deiner Wohnung ja genau so, dass das ein deckerer, sieben Zentimeter ist und du hörst ja auch nicht wer drüber ist.

00:28:26: Nein, und da muss ich auch wieder sagen, und das ist auch wieder dein Gebiet.

00:28:29: Ja, du weißt das auch genau.

00:28:31: Da ist die, es kommt nicht nur darauf an, was in der, in der Baubeschreibung steht oder im Vertrag oder was irgendwie technisch in der Beschreibung steht, sondern auch wie es ausgeführt wurde.

00:28:39: Ja.

00:28:39: Und wenn ich den damaligen Standard, das war denn damals war noch hier die, die Wärmeverordnung, die Energie, NF, Energieeinsparverordnung.

00:28:47: Ja.

00:28:47: Dann, im Jahr zwei Tausend Sieben, ich habe ein bisschen abgegraded mit drei Fachverglasungen.

00:28:53: Und kam auf zwei tausend neun und Standard und so.

00:28:58: Und dann habe ich aber das Glück gehabt, dass die Handwerker, die da gearbeitet haben, haben die ganze, haben das ganze Mauerwerk, wir haben Peroton, Lochziegel, Steine, einschaltiges Mauerwerk, Putz außen dran, bis auf das mit dem Regen, bis auf diese alte Brücke gesagt hat, als geregnet.

00:29:11: So, aber die ganzen Zwischengeschoss decken, die sind ordentlich abgefedert, die ganzen Übergänge, also wo diese Schallschutzentkoppelungsteile verbaut sind, super gemacht.

00:29:21: Der ganze Keller, das ist, die ganze Kellerwanne ist perfekt miteinander verschweißt.

00:29:24: Das ist alles trocken.

00:29:26: Seit fast zwanzig Jahren jetzt durchgehend.

00:29:30: Und mein Nachbar oben drüber, der ist so ein bisschen hi-fi-fan, der hat so eine fette Dolby Atmos-Anlage und hört da und guckt da auch Filme so in China laut stärken.

00:29:40: Das kriege ich kaum mit.

00:29:43: Und wenn ich unten sitze und was ich lese auf meinem Sofa, ich höre das praktisch nicht.

00:29:49: Und da muss ich sagen, Leute, wir brauchen nicht mehr.

00:29:53: Der Standard ist dann vollkommen in Ordnung.

00:29:56: Ja, würde ich schon sagen.

00:29:58: Welchen Energie-Standard hast du dann?

00:30:00: Das ist praktisch, also jetzt rein rechnerisch, ist es ein Effizienzhaus-Standard hundert.

00:30:07: Wir haben da auch eine Gas-Heizung da noch drin natürlich, das war damals üblich.

00:30:12: Das ganze Ding ist aber sofort, also instant Wärme pumpen.

00:30:17: Weil das Bodenheizung und so, eh auch schon.

00:30:19: Das Bodenheizung.

00:30:21: Man kann dann noch ein bisschen optimieren bei der Hydraulik.

00:30:23: Da ist eher das Problem für uns.

00:30:25: Ich bin da schon auch auf der Suche nach Ausfühlen in Firmen.

00:30:30: Die können die meisten machen Standardlösungen und können nicht so gut kalkulieren.

00:30:33: Ein Haus mit vierhundert Quadratmeter Wohnfläche auf drei Etagen mit vielen Heizkreis laufen.

00:30:38: Muss man so ein bisschen wissen, wie das geht.

00:30:41: Es ist im Moment noch nicht so einfach, jemanden zu finden.

00:30:44: Wir haben eine Photovoltaikanlage da drauf mit vierzehn Kilowattleistungen und so, das kann man alles gut zusammenbauen.

00:30:52: Ja.

00:30:54: Und

00:30:54: am Grundstandard wäre ja vollkommen, vollkommen gut.

00:30:59: Ja, und am Ende sagen wir auch Architekten übrigens und Ingenieure, Herr Fabrizio, das ist so, dass sie ein einschaltiges Mauerwerk haben.

00:31:04: Ja.

00:31:05: Ohne zu jetzige Dämmung, also wir haben diese Porotone-Lochziegel, wir haben ein U-Gate von Nullkomma-Drei-Fünf.

00:31:10: Heute Nacht Gebäude-Energie-Gesetz sind Nullkommar zwei vier vorgeschrieben.

00:31:15: Jetzt ist doch die Frage und du hast ja die Experten bei deinen Hörern.

00:31:19: Muss ich jetzt wirklich von Nullkommar drei fünf auf Nullkommar zwei vier runter?

00:31:26: Es geht ja, es wird ja noch viel schlimmer, weil wenn wir uns jetzt im Fertighaus-Bereich bewegen, da sind ja Werte von Nullkommar eins

00:31:34: möglich.

00:31:35: Also Nullkommar eins Null.

00:31:36: Da ist

00:31:38: Stimmt, ja.

00:31:38: Die Effizienz nochmal dreimal so hoch.

00:31:41: Ja.

00:31:42: Und trotzdem muss ich ja immer noch.

00:31:44: Sechzehn bis zwanzig Zentimeter Styropor Dämmung dann unter die Bodenplatte legen, damit ich rechnerisch auf den auf den Standard komme, was mich ja auch nochmal fünf bis acht tausend Euro kostet, nur die Dämmung unter der Bodenplatte.

00:31:57: Ja.

00:31:58: Was das Ganze halt wirklich am Ende des Tages sehr viel teurer macht, ohne dass die Energieeinsparung enorm viel höher ist.

00:32:06: Ja, das ist.

00:32:08: Ja, und jetzt ist es ein bisschen, also da gibt es verschiedene Lager so ein bisschen, da gibt es allerdings auch die Leute... Ich glaube auch in der Fertighausherstellerbranche, die eher sagen, Moment, aber ob wir jetzt statt zehn Zentimeter, ich sage das jetzt mal, ich schenke mal, auf wir jetzt statt zehn Zentimeter, zwanzig Zentimeter Dämmung machen, das macht es jetzt auch nicht viel teurer, wenn wir ohnehin das Bauwerk so neu bereitstellen.

00:32:31: Die Transportskosten sind die gleichen in der Fabrik entstehen auch nicht viel mehr, die Materialkosten sind höher, aber das verschwindet mehr oder weniger.

00:32:39: So kann man natürlich auch argumentieren.

00:32:42: Ich weiß es nicht richtig, aber So, dann macht aber dann machen aber auch immer alle und das wissen wir in der Baubranche, weißt du auch.

00:32:48: Da macht jeder immer so ein bisschen cherry picking.

00:32:50: Ja, klar.

00:32:50: Jedes

00:32:51: Dachspeispiel raus, was gerade am besten in die Orientation passt.

00:32:54: Ja.

00:32:55: Die Sache mal ganz allgemein, das behaupte ich jetzt einfach mal.

00:32:58: Wenn jetzt als als Neubaustandard eh so so eighty-fünf oder siebzig eh siebzig so total verbreitet wäre, dann hätte ich glaube ich nicht insgesamt viel höheren Energieverbrauch im Neubau, wenn ich jetzt mit Alkoholiere, dass ich da ohnehin Wärmepumpen auch habe.

00:33:20: Also wir haben jetzt natürlich davon, dass ohnehin erneuerbare Energien maximal und intelligent gesteuert, mit eingebaut werden, vernetzt in der Umgebung idealerweise.

00:33:31: Dann habe ich jetzt nicht, auch nicht viel höheren CO-Zwei-Ausstoß, ob ich jetzt, ja, vierzig und künftig oder siebzig baue.

00:33:38: Ich habe aber ein bisschen weniger Materialverbrauch, ist übrigens auch ein Klimafaktor, ja, trotz AM.

00:33:45: Und ich habe auch ein bisschen mehr, es ist ein bisschen niederschwelliger, was ja die Ausführung angeht, ja, für das Bauwerk, wo die Leute ja auch nicht mehr werden.

00:33:55: Die Komplexität wird auch reduziert insgesamt.

00:33:57: Und da eigentlich müsste das, und auch das, ich bin hier, ich zertiere die ganze Zeit, weil hier vom ARG-Kiel, der sagt das auch, warum fördern wir denn diese Effizienzhäuser, die praktischen Mercedes X-Hunter, keine Ahnung, Audi A-Acht-Standard darstellen?

00:34:17: Warum wird das vom Start gefördert?

00:34:20: Und nicht sozusagen der Normalfall, aber denn eher ausgerichtet nach den Einkommen?

00:34:26: Das war auch der Super-Effizienz-Haus mit allem.

00:34:30: Das brauchen sich auch eher die Überdurchschnittsverdiener.

00:34:34: Das ist am Ende so.

00:34:35: Aber

00:34:36: genau das könnte ja wirklich so eine Lösung durch diesen Gebäudetype E sein, dass man an verschiedenen Stellen auch einen gewissen Mindeststandard unterschreitet, wie gesagt.

00:34:46: Also in der Branche ist es relativ gut angekommen erstmal.

00:34:50: Da muss man immer auch darauf gucken, wer sich da äußert.

00:34:54: die Wohnungswirtschaft, also die professionellen Vermieter jetzt in den großen genossenschaftlichen und kommunalen Unternehmen, die sind da jetzt noch nicht so begeistert davon, die da auch eher die Befürchtung haben, dass die da mit Mietern zu tun haben, die irgendwie Ärger geben könnte, also da sind sozusagen die, die Ärger an den Schnittstellen sind.

00:35:16: Wenn ich jetzt als normaler privater Bauherr ein Haus Bauer oder Kaufen, nachgebäude Typ E, kann das schon sehr gut funktionieren.

00:35:27: Wenn man weiß, wenn man weiß, was ich da unterschreibe, wie eben beschreiben.

00:35:32: Also da glaube ich schon, da sind echt Kosten ersparen, das ist möglich.

00:35:36: und ich finde, auch da habt ihr ja auch schon das thematisiert, es ist auch viel entscheidender, welche Energieträger ich benutze, finde ich.

00:35:45: Also die Hardware, die ich da hinstelle, Es sollte, finde ich, so standardisiert wie möglich sein.

00:35:53: Natürlich kann ich Raumzuschnitte hier und da, aber die Energieversorgung und die Vernetzung mit der Umwelt, da ist der Hebel.

00:36:01: Absolut.

00:36:02: Und das ist auch übrigens in der Förderung auch noch gar nicht richtig adressiert.

00:36:08: Ich glaube, aber rausgehört zu haben, ich war letzte Woche bei einem parlamentarischen Abend der CDU, dass sie unbedingt wegwollen von allen so Effizienzhausbezügen in der Förderung.

00:36:21: Ah, okay.

00:36:22: Also da würde ich, ich rechne, also es wird eben, man wird irgendwie sagen, irgendein Standard brauchen wir jetzt hier, aber jeder von euch würde damit rechnen, nicht rechnen, also ich persönlich erwarte, um das mal so zu

00:36:34: formulieren,

00:36:36: dass man jetzt nicht so harte Vorgaben macht wie EH-vierzig plus UNG plus Minus, sondern dass man irgendwie so ein Mindeststandard sagt und dann Und wenn du zuschreibst, du kriegst die Förderung aber nur dann, wenn du erneuerbaren Energien mit so und so viel Prozent nachweisen kannst.

00:36:54: Was ja auch nicht problematisch wäre, weil die Wärmepumpe und eine PV-Anlage das ja eigentlich schon abdeckt im Endeffekt.

00:37:02: Oder auch so quartiersmäßig, dass man sagt, ich mach hier, also wir reden jetzt ja glaube ich auch nicht nur für diejenigen, die individuell massiv Hausbau machen, sondern es gibt ja auch einfach Neubaugebiete.

00:37:14: und Projektentwickler, die einfach mal so drei Straßenzüge planen.

00:37:18: Da gibt es in unseren Umständen ein Quartierskraftwerk, also ein Blockheizkraftwerk oder irgendwas anderes, was auch mit einem hohen oder eine größere Wärmepumpe, die dann hat gleich mehrere Wohnanhalten versorgt.

00:37:29: Auch das muss natürlich dann darstellbar sein in den Förderbedingungen.

00:37:37: Ja, es gibt auch, da sind wir natürlich wieder beim Beim Kontra-Beispiel oder beim Gegenbeispiel.

00:37:45: Es gibt ja auch wirklich Baugebiete, die ich schon gesehen habe, in denen dann die Vorschriften sind, dass eben ein EH-Fürzighaus erreicht werden muss.

00:37:53: Aber das Ganze auch ohne Styropor, Polisteroldämmung oder es darf überirdisch, war glaube ich so formuliert in diesem Baugebiet, überirdisch darf kein Kunststoff, Erdöl basierter Kunststoff verbaut werden oder ähnliche.

00:38:07: Also auch in den anderen.

00:38:09: Es gibt wirklich so Klimaschutz-Siedlungen, die erstmal schön klingen, aber die das Bauen dort enorm teuer machen.

00:38:18: Ja, das finde ich interessant.

00:38:24: Also mal schauen, wie das wird.

00:38:27: Ich habe so ein bisschen die Befürchtung, alles, was zu tun hat, das hatte ich schon anfangs kurz gesagt, alles, was zu tun hat, mit neuen Förderprogrammen.

00:38:35: Unzuverbrauchen wurde Typ E. Ich habe da so ein bisschen... Ich, ich fürchte, das wird er jetzt von jetzt angerechnet.

00:38:43: Ja, nur bis zum Jahrzehntausend, bis zum Jahrzehntausend, bis zum Jahrzehntausend, bis zum Jahrzehntausend, bis zum Jahrzehntausend, bis zum Jahrzehntausend,

00:38:49: bis zum Jahrzehntausend, bis zum Jahrzehntausend, bis zum Jahrzehntausend, bis zum Jahrzehntausend, bis zum Jahrzehntausend, bis zum Jahrzehntausend, bis zum Jahrzehntausend, bis zum Jahrzehntausend, bis zum Jahrzehntausend, bis zum Jahrzehntausend, bis zum Jahrzehntausend, bis zum Jahrzehntausend, bis zum Jahrzehntausend, bis zum Jahrzehntausend.

00:39:08: Ja, ja, richtig.

00:39:08: Und dann gibt es natürlich Sicherheitsstandards, ne?

00:39:11: Also da gibt es

00:39:12: natürlich noch

00:39:14: die Brandschutz und so ein paar andere Dinge, die natürlich länger halten werden.

00:39:18: Das muss man dann irgendwie erst mal ausformuliert kriegen, recht sicher.

00:39:22: Das also klar ist, ich kaufe hier ein betriebssicheres Gebäude.

00:39:28: Und betriebssicher heißt ja aber auch nicht jetzt nur... Brandschutz, sondern da geht es auch irgendwie um Leitungen und auch da haben wir Standards, was Hydraulik angeht und solche Dinge.

00:39:41: Das wird irgendwo da in dem Vertrag stehen müssen und dann gibt es irgendwo einen Bereich, wo drin steht und das lassen wir jetzt weg.

00:39:50: Ja, wie gesagt, es kann funktionieren.

00:39:54: Ja, das wird auf jeden Fall spannend.

00:39:55: Also ich bin da schon gespannt, wie dann auch die Baubranche darauf reagieren wird, gerade die im privaten Wohnungsbau oder im privaten Einfamilienhausbau, zwei Familienhäuser, Doppelhäuser, so dieser ganze Markt, weil die haben ja wirklich mit dem Endkunden nachher zu tun.

00:40:14: Da ist es ja teilweise, also da muss man ja auch teilweise die Firmen ein bisschen den Schutz nehmen, weil es gibt ja Firmen, die lassen sich bei der Bemusterung hinten auf der Fliese, auf dem Modell der Fliese unterschreiben von dem Bauherrn.

00:40:28: weil es oft vorkommt, dass man nachher auf der Baustelle steht und die Bauherren in Tränen ausbrechen und sagen, das sind doch gar nicht die Fliesen, die wir gewählt haben.

00:40:35: Ja,

00:40:36: okay.

00:40:37: Also der Anspruch ist natürlich auch bei den Leuten, die heute bauen da, was ja auch vorkommen verständlich ist, weil sie sehr viel Geld dafür ausgeben.

00:40:48: Und deswegen wird es interessant zu sehen, wie der diese Gebäudetyp Edan eine Rolle spielen kann, wenn man halt wirklich bemerkliche

00:40:54: Dinge

00:40:55: unterschreitet.

00:40:56: Absolut, und es ist ja auch irgendwie, und da bin ich auch gespannt, denn irgendeine Art Preiswettbewerb in Gang kommen.

00:41:03: Ja.

00:41:05: Es muss ja das Interesse, also erst mal, wenn ich jetzt auf dem Markt gehe und schaue hier, das ist nämlich für Haus so und so, fertig aus XY oder eher Wohnungen, also hier jetzt fertig gebaut Wohnungen in Berlin, neues Wohngebiet hier, Eigentumswohnungen.

00:41:19: Und da muss ja ja irgendjemand im Verkaufs, im Vermarktungsprozess auf die Idee kommen zu sagen oder natürlich schon vorher vor Fertigstellung.

00:41:29: Wir machen jetzt hier ein bisschen eine günstigere Ausführung und verkaufen das als Pluspunkt.

00:41:34: Ja, ja.

00:41:35: Weil wir können nach außen darstellen, das ist jetzt hier nämlich günstiger als sonst gewesen wäre.

00:41:41: Ja.

00:41:41: Und dieser Mechanismus, dieser gedankliche Mechanismus, der muss natürlich schon in der Planung mit eingebaut sein.

00:41:47: Das stimmt, ja.

00:41:47: Das

00:41:49: ganze Gebäude muss

00:41:49: so ausgelegt sein.

00:41:50: dann, ja.

00:41:51: Und dann muss ich das praktisch ins Verkaufsschritt reinschreiben und sagen, hier, das ist ein günstiges, ein E-Typ.

00:41:59: Und deswegen ist es jetzt hier günstiger.

00:42:02: So, und wenn ich jetzt aber in der Vermarktung von einem Projektentwickler weiß, na ja, in Berlin kriege ich das aber auch als S-Klasse hier verkauft, dann muss ich nicht E-Klasse drauf schreiben, sondern da schreibe ich sogar extra S-Klasse drauf.

00:42:17: dann ist das auch, dann verpufft das auch wieder relativ schnell.

00:42:20: Auch

00:42:20: möglich, ja.

00:42:22: Und da bin ich echt gespannt, welche Wirkung das am gesamten Markt entfaltet.

00:42:28: Es ist da, auf der anderen Seite muss man sagen, ich habe jetzt, das hat mir nämlich gestern auch der Bausinnator Gäbler erzählt, im Mietwohnungsbereich.

00:42:37: Also das ist jetzt hier nicht die Kernklinenthil, aber es sind natürlich Leute, die kaufen Eigentumswohnungen, sehr toren.

00:42:42: Zehntausend, zwölftausend Euro komplett Schlüssel fertig pro Quadratmeter.

00:42:47: Und dann denke ich, Janis vermiede ich das.

00:42:50: Und da geht es anscheinend mittlerweile die ersten Objekte hier in Berlin, die auch leer stehen.

00:42:54: Weil ich nämlich eben doch niemanden kriege, der dann sagt, hier für die fünfsechzehn Quadratmeter zahl ich die fünfzwanzig Euro und der druckalt den Quadratmeter oder dreißig.

00:43:04: Die Leute stehen eben nicht Schlange.

00:43:07: Die Leute stehen Schlange an bei den zehn oder fünfzehn Quadratmeter Euro pro Quadratmeter Wohnungen.

00:43:13: Und so damit würde ich sagen, es kann sein, dass es irgendwann einen Preiseffekt eintritt, durchgebohrte Typ E, dass es irgendwann tatsächlich Schule macht.

00:43:23: Aber auch das, ich glaube, das dauert dann einfach.

00:43:26: Das wird über die nächsten Jahre, wenn nicht Jahrzehnte ein Thema sein.

00:43:32: Ja, ja.

00:43:33: Aber E bleibt.

00:43:36: Sobald wir hinter den Zielen, also wir als, nennen wir es mal Gesamtgesellschaft, hinter den Zielen, die ja irgendwo errechnet wurden mit vierhunderttausend Wohnungen pro Jahr, neulich habe ich übergelesen, es fehlen glaube ich eins Komma zwei Millionen Wohnungen aktuell.

00:43:52: Also es ist die Situation ist ja gerade nicht so, dass man sagt, okay, wir bauen jetzt nur die S-Klasse und.

00:44:00: Nee, nee, ganz genau das.

00:44:02: Ich glaube, du beziehst dich auf die letzte Studie vom Pestle-Institut.

00:44:05: Das haben dir das vor die letzte Woche vorgestellt.

00:44:06: Da ging es um Sozialwohnungen, aber auch insgesamt, um die fehlende Wohnungsanzahl insgesamt.

00:44:11: Und da wurde auch noch mal gesagt, und das finde ich auch interessant, es gibt natürlich Leerstand, so auf Land.

00:44:18: Aber das sind eben die Regionen, wo die Leute abwandern oder wo jetzt die wirtschaftliche Lage oder die wirtschaftlichen Aussichten nicht so rosig sind.

00:44:29: Da sind denn ein Familienhäuser, jetzt Generationswechsel, ein Familienhaus, die sind da auf dem Markt.

00:44:34: Und da findet sich aber kein Käufer.

00:44:37: Und da findet sich auch keiner.

00:44:39: Und das hat Matthias Günther vom Pestle-Institut gesagt.

00:44:43: Ich glaube, er hatte als Beispiel irgendwie irgendwas im Erzgebirge genannt.

00:44:48: Ja, hier wird auf langer Sicht niemand mehr hinziehen.

00:44:53: Und solche Gebiete gibt es.

00:44:55: Das kann man auch auf so einer Karte ablesen.

00:44:57: Das Bundesinstitut, Baustadt und Raumforschung hat so eine Leerstandskarte online.

00:45:01: Und da kann man sehen, wo stehen Wohnungen besonders lange leer?

00:45:03: Also wo ist der Leerstand?

00:45:04: länger als zwölf Monate?

00:45:06: Und das hatte ich letzte Woche auch noch mal beschrieben, auch auf welche Ehe zu finden, kleine Eingewerbung.

00:45:11: Und da kann man sehr schön sehen, in welchen Gebieten kannst du davon ausgeben, dass da einfach niemand mehr wohnen wird.

00:45:17: Das hat das Pestle-Institut saldiert.

00:45:21: gesagt, wenn wir diesen Leerstand, diesen nicht mehr, also die Stranded Assets, den nicht mehr aktivierbaren Leerstand abziehen, mal ehrlich machen, dann kommen wir auf diese eins, zwei Millionen Wohnungen in den Bannerungsgebieten, die wachsen und alles und per Saldo.

00:45:40: Das ist, glaube ich, die Zahl gewesen.

00:45:42: Und das ist natürlich immer, dass die Wohnungen da fehlen, wo wir sie eigentlich bräuchten und da wo mehr haben, wo sie nicht gerade nicht gebraucht werden.

00:45:50: Das ist so ein bisschen Problematik, wo man aber mit, wie gesagt, Förderung und vielleicht gewollte Typ E, dann was machen kann über die nächsten Jahre.

00:46:00: Ja.

00:46:03: Also, falls das jetzt am Anfang noch nicht klar geworden sein sollte wegen Förderung und um das mal kurz abschließt an der Stelle, ich kann mir schon vorstellen, also in der CDU ist ein großes Interesse daran, irgendwelche einkapital unterstützenden Maßnahmen einzubringen, die mit Bürgschaft zu tun haben.

00:46:20: Beispiele oder so wie sowas.

00:46:22: Darlehen ich bekommen also ich bekomme das vielleicht sogar noch neben einem kfw darlehnen.

00:46:27: Noch irgendeine Art ein Kapital darlehnen oder sowas.

00:46:31: Kann mir noch mal.

00:46:33: Also das wäre jetzt eine Variante.

00:46:35: Ich kriege zwanzig Euro.

00:46:37: So eine Art Anschubgeld.

00:46:39: Und zinslos.

00:46:42: Das muss ich zurückzahlen.

00:46:44: Und damit erhöre ich ein Kapital damit kann ich zur Bank gehen.

00:46:47: Ähm, ja.

00:46:49: Und kriegt ihr dafür überhaupt den Kredit, sowas in der Art?

00:46:53: Ah, okay.

00:46:53: Und habt wahrscheinlich auch eine bessere Beleihung, kriegt ein bisschen niedrige Grenzen.

00:46:57: Ja.

00:46:57: Wobei da muss, da werden mit Sicherheit strengste Einkommensgrenzen gebrochen.

00:47:02: Ja, also da kommen sie nicht mit neunzigtausend, so wie jetzt beim Wohneigtum für Familienrahmen.

00:47:09: Ja.

00:47:09: Da, das, da wird mit Sicherheit Gehsensor um vierzigfünfzigtausend Euro pro Jahreseinkommen oder so was.

00:47:14: Ähm... Ja, und ansonsten bei Bürgschaftsprogramm bin ich mir nicht ganz sicher, ob denn der Staat so eine Art Breitstellungsdarlehen gibt.

00:47:25: Dass er sagt, dass er wirklich wie so ein Bürger, also wie Eltern im Hinblick steht und sagt, ja, wenn der Junge hier nicht klarkommt, dann springt er ein oder so.

00:47:37: Und dadurch dann überhaupt zur Kreditvergabe bewegt.

00:47:41: Gibt es auch Möglichkeiten.

00:47:43: Aber das ist politisch schön.

00:47:48: Da glaube ich aber nicht, dass es jetzt ein Großteil der Klientel hier auch bei deinem Podcast dann betreffen wird, dass es erreichbar sein wird für die.

00:47:56: Ich muss auch

00:47:57: vielleicht als, vielleicht hilft dir das auch so ein bisschen als Feedback.

00:48:01: Also wir begleiten ja circa ein tausend Bauvorhaben oder Baufamilien pro Jahr und wirklich nun ganz, ganz kleiner Anteil hat einen KfW- eine Kaffee, drei Hundert Förderungen mit beantragt, lassen wir es vielleicht zwanzig Prozent sein.

00:48:20: Und weißt du, warum die das nicht machen?

00:48:22: An den Einkommensgrenzen, lebt das.

00:48:26: Also es sind tatsächlich die Einkommensgrenzen, weil wir halt gerade im Neubau, wenn es um siebenhundertfünfzig, achthunderttausend Euro geht für Grundstück plus Haus, plus Nebenkosten, was alles so dazugehört, dann ist man halt schnell bei Kreditraten von zweieinhalb, dreitausend Euro im Monat.

00:48:44: Und das macht halt keiner, der unter hundert, hunderttausend, hundertzwanzigtausend im Jahr verdient.

00:48:51: Und deswegen, gerade dieses Einkommsthema ist immer wieder was, wo ich so ein bisschen Frust von Bauherren höre.

00:48:59: Weil viele so knapp drüber sind und sich so eine Rate von zweitausend Euro im Monat leisten können oder so viel auch Miete zahlen müssten, aber dann halt trotzdem über dieser Grenze liegen und die Förderung nicht mehr mitnehmen können.

00:49:12: Ja, das ist

00:49:14: so.

00:49:15: Da wird der Staat und da wird die Politik und der Gesetzgeber immer die Förder, das Fördervolumen und das bradgeschritte Fördergeld.

00:49:24: ist immer der debittierende Faktor.

00:49:26: erstens was kann ich im haushalt bereitstellen?

00:49:29: mein Ding hier?

00:49:30: eine Milliarde Euro pro Jahr und dann wird es ganz genau designt vom Ende her gedacht wie viele haushalte sind da theoretisch in der range drin und wie viel könnte da abgerufen werden?

00:49:41: und genauso werden dann die zinsen und die einkommensgrenzen ausgestaltet.

00:49:45: dass es innerhalb dieses rahmes bleibt das wird niemals wieder irgendwie eine art füllhorn geben was an alle ausgeschüttet wird, ja, wie beim Baukindergeld.

00:49:55: Das wird nicht passieren.

00:49:57: Aber siehst du Möglichkeiten, dass diese Einkommensgrenzen so ein Stück weit nach oben auch noch eröffnet werden?

00:50:04: Oder ist eher die Tendenz, dass man sagt, bleiben oder sogar niedriger ansetzen?

00:50:12: Schwierige Frage.

00:50:13: Also ich kann mir vorstellen, bei der, die SPD würde wahrscheinlich eher sagen hier, wir wollen einen politischen Punkt machen.

00:50:21: Indem wir so ein bisschen auch so die soziale Karte spielen und sagen, wir kümmern uns hier um die Durchschnitts- und Geringverdiener.

00:50:29: Für die stimmen wir das jetzt irgendwie hin.

00:50:31: Und da ist die Mahnungsbildung in der CDU natürlich eine andere.

00:50:34: Wir haben eine Lohn- und Preisentwicklung.

00:50:36: Und damit könnte man natürlich rechtfertigen, die Einkommenskünste mal nach oben zu heben.

00:50:41: Beide zusammensitzen, aber wie gesagt, in diesem gemeinsamen Budget-Geldtopf.

00:50:47: Und wer nur das Geld bereitstellen wird, sie haben.

00:50:51: Und deswegen, ich kann mir vorstellen, dass es nochmal ein bisschen nach oben gebracht wird, weil wir einfach eine Entwicklung jetzt haben.

00:51:00: Wir haben so das, wenn die irgendwie nochmal abbilden müssen.

00:51:05: Aber dann kann ich mir vorstellen, dass es andere limitierte Parameter, limitierende Parameter geben wird.

00:51:12: Da mir jetzt aber gerade die Fantasie, welche das noch sein könnten, die da umschrauben anlegen kann.

00:51:19: Ja, das wüsste man wahrscheinlich einfach mal beobachten, was für die nächsten Monate und Jahre so passiert.

00:51:28: Das waren eigentlich meine Fragen oder die zwei großen Themen, Förderung und Gebäude Typ E. Ich fand es spannend.

00:51:35: Vielen Dank für deine Einblicke.

00:51:37: Ich hoffe, euch daheim hat es auch geholfen.

00:51:39: Und wenn ihr Fragen habt, schreibt hier gerne in die Kommentare und vielleicht können wir, weiß ich nicht, nächstes Jahr Noch mal eine Episode machen und dann schauen wir uns mal an, was aus den Themen geworden ist.

00:51:51: Welche Förderung es dann gibt oder wie sich der Gebäudetype E entwickelt hat, wenn du da Lust drauf hast.

00:51:57: Richtig.

00:51:57: Niederstich bereit.

00:51:58: Sobald der Gebäudetype E da ist und vorliegt, können wir sofort ein Update machen.

00:52:02: Gerne.

00:52:02: Ja, sehr

00:52:03: gerne.

00:52:03: Super.

00:52:04: Klingt gut.

00:52:05: Dann vielen Dank für deine Einblicke.

00:52:07: An alle, die zuschauen, schaut euch wirklich auf welt.de.

00:52:11: Die Immobilien sparte an, die ist super.

00:52:13: Also da kriege ich auch wirklich sehr, sehr viele Infos immer.

00:52:16: Immerher und das Weltplus-Abo lohnt sich da echt auch.

00:52:19: Also da hat man gute Euros investiert für viel Wissen.

00:52:23: Und ja, Michael, vielen Dank, dass du da warst.

00:52:26: Ja, alles klar.

00:52:27: Ich danke dir.

00:52:28: Und ja, Grüße nach draußen und viel Erfolg bei bauen und kaufen.

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